Bildungspreis 2025

Unsere Schule erhält den Bildungspreis der Saarländischen Wirtschaft 2025

Unter dem Motto „Demokratiebildung an saarländischen Schulen“ hat die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) im Oktober im Saarbrücker Schloss den Bildungspreis der Saarländischen Wirtschaft 2025 verliehen. Wir freuen uns sehr, dass unsere Schule in diesem Jahr zu den Preisträgern gehört.

Mit dem Preis würdigt die VSU schulische Projekte, die junge Menschen nachhaltig für demokratische Werte, gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortungsbewusstsein stärken. VSU-Präsident Oswald Bubel betonte bei der Verleihung:
„Wir zeichnen zwei sehr verschiedene Projekte aus, die beide mit eigenen Ansätzen Schülerinnen und Schüler für eine lebendige Demokratie begeistern. Sie leisten Herausragendes.“

„Schule des Erinnerns – 2025“: Unser Beitrag zur gelebten Demokratie

Ausgezeichnet wurde unser Jahresprojekt „Schule des Erinnerns – 2025“, das eindrucksvoll zeigt, wie lebendige Demokratiearbeit an Schulen aussehen kann. In der AG Quistorie recherchierten unsere Schülerinnen und Schüler intensiv die Geschichte jüdischer Familien aus Quierschied.

Aus dieser Recherche entstand ein vielfältiges Jahresprogramm mit monatlichen Aktionen, Ausstellungen und Gedenkveranstaltungen. Besonders wertvoll war die enge Zusammenarbeit mit starken Partnern wie dem Adolf-Bender-Zentrum, der Geschichtswerkstatt Quierschied, dem Seniorenbeirat der Gemeinde sowie weiteren lokalen Initiativen.

Gemeinsam wurden Theaterstücke entwickelt, Zeitzeugengespräche organisiert, Mahnwachen gestaltet, Konzerte durchgeführt und Diskussionsformate auf die Beine gestellt. So wurde Geschichte für unsere Schulgemeinschaft spürbar, emotional und relevant.

Unsere Schule verbindet Geschichtsarbeit mit gelebter Demokratie. Sie zeigt, dass Erinnerung immer auch Zukunftsarbeit ist“, sagte Tina Raubenheimer, Referentin für Bildungspolitik bei der VSU. „Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit großem Verantwortungsbewusstsein und Kreativität für ein respektvolles Miteinander ein.“

Ein wichtiges Zeichen für unsere Demokratie

Mit dem diesjährigen Motto setzt die VSU ein bewusstes Signal: Demokratische Werte geraten zunehmend unter Druck – und Schulen übernehmen eine zentrale Rolle, jungen Menschen Orientierung und Mut zum Engagement zu geben.
Bubel betonte:
„Demokratiebildung ist mehr als ein schulisches Thema. Sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“

Der Bildungspreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Er wird von der VSU verliehen und von der Stiftung ME Saar gefördert. Eine professionelle Dokumentation des Projekts in Form eines Videos (siehe oben) ist ebenfalls Teil des Preise. 

Wir sind stolz auf die Auszeichnung und danken allen Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen sowie unseren Kooperationspartnern, die dieses besondere Projekt möglich gemacht haben.

Neues aus Demokratie-AG

Neues aus Demokratie-AG

Zu Besuch im Landtag

Unsere Demokratie-AG war zu Gast im Landtag! Bei einer spannenden Führung konnten wir einen Blick hinter die Kulissen der Politik werfen und vieles über den Landtag und deren Arbeit erfahren. Anschließend durften wir mit einem Abgeordneten ins Gespräch kommen, Fragen stellen und über aktuelle Themen diskutieren. Nächste Woche dürfen wir an einer Plenarsitzung teilnehmen. Es bleibt spannend.

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Workshop Demokratie

Im Rahmen des Jahresprojekts „Schule des Erinnerns“ wurde am Donnerstag, den 30.10.2025, ein Workshop mit der Klassenstufe neun durchgeführt. Unter dem Motto „Demokratie und du“ erarbeiteten die Neuner verschiedenste Dinge. Darunter eine Definition von Demokratie, Verständnis darüber, was die Demokratie ausmacht wie zum Beispiel Menschenrechte, wir schauten in die nähere Vergangenheit Deutschlands. Das System der DDR wurde besprochen und aufgezeigt, was passiert, wenn Menschen beziehungsweise Grundrechte ausgehebelt werden. Abschließend wurde auf die Gefahren von Social Media eingegangen. Für die für die Schülerinnen und Schüler war es ein ereignisreicher Tag, an dem sie viel gelernt haben und ihre Grundeinstellung überdenken konnten. Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler zur mündigen und verantwortungsvollen Menschen zu erziehen.

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Ein großer Dank muss an unsere Demokratie AG ausgesprochen werden, die diesen Workshop tatkräftig vorbereitet beziehungsweise ausgearbeitet haben.

J. Thal

Alex-Deutsch-Preis 2025

Gemeinschaftsschule Quierschied gewinnt Alex-Deutsch-Preis 2025

Gelebte Erinnerungskultur und Demokratieförderung an der Gemeinschaftsschule Quierschied

Große Freude an unserer Schule: Die Gemeinschaftsschule Quierschied ist mit dem Alex-Deutsch-Preis 2025 ausgezeichnet worden! Im historischen Sitzungssaal des Landratsamtes Ottweiler nahm Schulleiterin Martina Thielmann die Ehrung aus den Händen von Landrat Sören Meng entgegen. Der Preis wird seit 2017 vom Landkreis Neunkirchen in Zusammenarbeit mit der Alex-Deutsch-Stiftung verliehen und ehrt Menschen und Institutionen, die sich in besonderer Weise für Toleranz, Menschlichkeit und demokratische Werte einsetzen.

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Unter dem Motto „Schule des Erinnerns – Erinnern, Verstehen, Wachsen“ überzeugte unsere Schule mit einem vielseitigen und nachhaltigen Konzept zur Erinnerungskultur. Was als Arbeitsgemeinschaft begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil des Schulalltags entwickelt.
Zu den Projekten gehören unter anderem:

  • Interviews mit Doris Deutsch, der Witwe des Auschwitz-Überlebenden Alex Deutsch,

  • das Musikprojekt „Meet Klezmer“ mit Klarinettist Helmut Eisel,

  • die Ausstellung „Spurensuche in Quierschied – von der Hauptstraße zur Straße der Deutschen Front“,

  • sowie die Pflege des jüdischen Friedhofs Illingen.

„Diese Schule lebt Erinnerungskultur mit Herz und Verstand“, lobte Landrat Meng in seiner Laudatio.

Der Alex-Deutsch-Preis erinnert an das Vermächtnis des jüdischen Auschwitz-Überlebenden Alex Deutsch, der zeitlebens für Versöhnung und gegen das Vergessen eintrat. „Lasst euch nicht hineintreiben in Hass und Gewalt. Lebt miteinander, nicht gegeneinander“, lauteten seine Worte, die auch an diesem Abend zitiert wurden.

Neben unserer Schule wurden die Evangelische Kita Steinbach und Roland Rixecker, Beauftragter für jüdisches Leben im Saarland, ausgezeichnet.

Die Preisstatue, eine verkleinerte 3D-Reproduktion der Skulptur „Zwei Hände – zwei Nummern – ein Stein“ des Künstlers Seiji Kimoto, symbolisiert die Freundschaft und Menschlichkeit in Zeiten größter Unmenschlichkeit. Das Original steht in der Alex-Deutsch-Schule Wellesweiler.

Für uns als Schulgemeinschaft ist dieser Preis Anerkennung und Auftrag zugleich: Wir wollen weiter dazu beitragen, dass Erinnerung lebendig bleibt und die Werte von Menschlichkeit, Toleranz und Demokratie auch in Zukunft ihren festen Platz in unserem Schulalltag haben.

Der Saarländische Rundfunkt berichtete ebenfalls im „aktuellen bericht“ (ab Minute 24:34) über die Projekte im Rahmen unserer „Schule des Erinnerns„.

ttps://www.sr.de/sr/mediathek/video/FS_AB_11840.html