Projekte

Auf dieser Seite stellen Schülerinnen und Schüler oder Kolleginnen und Kollegen aktuelle oder abgeschlossene Projekte vor.

 


Architektur trifft Schule                                          Oktober 2018

Am 22.10.2018 sind 5 Teilnehmer der Modellbau-AG in das Kultusministerium gefahren. Als Begleitung sind Herr Hartmann und Herr Fleig mitgefahren. Frau Thielmann war auch anwesend. Aus 16 Schulen wurden 18 Modelle ausgestellt. So viele Modelle waren bis jetzt noch nie da. Die Eröffnungsrede hielt Herr Ulrich Commercon, unser Bildungsminister, und Frau Bettina Berwanger von der Architektenkammer. Die Räumlichkeiten, in denen die Modelle betrachtet werden konnten, waren sehr gut besucht. Wir haben Interessierten Besuchern unser Modell vorgestellt. Wir hätten uns auch sehr gefreut, wenn wir unser Projekt dem Bildungsminister hätten vorstellen dürfen.

Modell einer möglichen Gestaltung unseres Schulhofes im Projekt „Architektur trifft Schule“

Mehr über das Projekt in Form eines ausführlichen Tagebuchs findet ihr hier: Architektur trifft Schule

Anmerkung der Projektleitung: Jetzt hoffen wir, dass unsere Pläne, die die Wünsche der Schülerschaft widerspiegeln, auch umgesetzt werden.

 

Projektbeschreibung

Projektziel

Das Projekt setzte sich als Ziel, den von den meisten Schülerinnen und Schülern als trist empfundenen Schulhof im Modell zu verschönern und die Nutzungsmöglichkeiten zu erweitern. Weiterhin sollten die Lernenden einen Einblick in die Arbeitsweisen eines Architekten erhalten.

 

Phasen der Projektarbeit

Zunächst erhielten die Teilnehmer der Modell-Bau-AG, die das Projekt „Architektur trifft Schule“ umsetzten, einen Einblick in die Arbeitsweisen eines Architekten. Dazu zählten das Vorstellen einiger Modelle und der Besuch des Campus Göttelborn, wo die Schüler die Arbeitsräume und Werkstätten besuchten.

In der ersten Arbeitsphase starteten die Teilnehmer des Projekts eine Umfrage mit Hilfe der Schülerzeitung unter den Lernenden der GemS Quierschied. Diese Umfrage diente dazu zu ermitteln, was sich die Schülerinnen und Schüler für die Gestaltung ihres Schulhofes wünschen.

Aus den Ergebnissen der Umfrage wurde eine Liste mit Vorschlägen erstellt, die im nächsten Schritt gemeinsam mit dem angehenden Architekten Herrn Davut Dogan auf Umsetzbarkeit überprüft wurde. Aus diesen Vorschlägen ergab sich allmählich auch das Konzept bzw. der Projektname: „R&B – Ruhe und Bewegung“.

Auf dem unteren Schulhof soll ein Bereich der Ruhe eingerichtet werden, auf dem oberen Schulhof ein Bereich der Bewegung.

Im nächsten Schritt erhielten die Projektteilnehmer Zeichenpapier und einen Lageplan des Schulgeländes. Sie sollten zunächst im Maßstab 1:500, später im Maßstab 1:200 Vorschläge erarbeiten, wo welche Änderungen eingebracht werden sollen. Die Gruppen präsentierten ihre Ergebnisse und gemeinsam wurde entschieden, welche Vorschläge am besten waren und somit in den endgültigen Plan einfließen werden.

Zur Verdeutlichung der Ideen sollte nun ein Modell im Maßstab 1:200 entworfen und gebaut werden. Dazu vermaßen die Lernenden zunächst das Schulgelände mit Hilfe eines GPS-Empfängers in ihren Smart-Phones. Diese Höhendaten wurden mit denen aus Google-Earth abgeglichen, um daraus ein Höhenprofil zu erstellen. Aus diesem Profil erstellten die Schüler zunächst in langwieriger und aufwendiger Arbeit ein Geländemodell aus Pappplatten, das im weiteren Verlauf mit einem Modell des Schulgebäudes und Bauteilen ihrer Schulhofgestaltung ergänzt wurde. Dazu musste sie ebenfalls Maßstabsberechnungen durchführen.

Ergebnis

Das Endergebnis präsentiert sich als Modell, dass den „Wunschschulhof“ der Schülerinnen und Schüler der GemS Quierschied abbildet. Dieser sollte wie folgt umgestaltet werden:

  • Auf dem unteren Schulhof soll eine Pflanzinsel entstehen, die etwa 1 Meter hoch ist und einen Durchmesser von etwa 5 Metern besitzt. Die Begrenzung wird durch eine Natursteinmauer realisiert. Um die Pflanzinsel herum sollen Sitzbänke aufgestellt werden, da zurzeit zu wenig Sitzmöglichkeiten vorhanden sind. Auf der Insel soll eine Wasserfläche eingerichtet werden.
  • Ebenso sollen zur Begrenzung des unteren Schulhofes Weinreben kultiviert werden, die an einer Stahlkonstruktion rankend für Schatten sorgen sollen.
  • Auf dem oberen Schulhof soll ein kleiner Parcours in Art einer „Half-Pipe“ entstehen, der von der Mountain-Bike-Ag und der Modellbau-AG genutzt werden kann. In diesen könnte man ebenfalls eine Minigolf-Funktion integrieren.
  • Im Außenbereich des Schulgeländes sollten mehrere unterschiedliche Stationen eines Fitnessparcours entstehen, die in den Pausen, im Sportunterricht und natürlich außerhalb der Schulzeiten von den Gemeindemitgliedern des Ortes Quierschied genutzt werden können.
  • Auf dem oberen Schulhof soll eine „Kreativwand“ in Ständerbauweise entstehen, die legal nach Absprache mit halbjährlich wechselnden Graffitis gestaltete werden kann.
  • Ein Pavillon soll auf dem oberen Schulhof den Haupteingang der Schule kenntlicher machen.
  • Beide Schulhöfe sollen weiterhin mit neuen Mülleimern und ausreichend Sitzmöglichkeiten (Bänke, Sinnesbänken) ausgestattet werden.

 

Von der Planung der Umfrage über die Argumentation, welche Elemente umgesetzt werden sollen bis hin zur praktischen Umsetzung bot das Projekt unseren Schülern vielfältige Möglichkeiten zu lernen. Nach eifriger Arbeit konnte die Gruppe stolz ihr Modell präsentieren.

A. Hartmann und  

Nico Woczek – 8.3 G

 

 

 

 

 


Sehen und Gesehen werden                                      September 2018

Am 26.09.2018 haben die Schüler/innen der Klassenstufe 8 mitgemacht am Projekt „Sehen und Gesehen werden“. Die 8.3 hatte sich zur Hälfte schwarz angezogen, die andere Hälfte war weiß oder hell gekleidet. Sie sollten vorstellten, wie es ist, im Dunkeln nicht gesehen zu werden.

Viele ältere Meschen waren vor Ort und haben dem Vortrag gelauscht. Wir haben präsentiert, wie ein Rollator im Dunkeln ohne Beleuchtung zu sehen ist und dass es wichtig ist, Schnappbänder (Reflektoren) am Rollator anzubringen. Manche Leute beachten es nicht und wurden in einen schweren Unfall verwickelt, weil sie nicht zu sehen waren. Manche Leute nehmen es nicht ernst. Sie laufen schwarz in der Nacht herum. Vielen fahren auch nachts mit dem Fahrrad herum und haben kein Licht dran und werden auch nicht gesehen.  Manche älteren Damen und Herren gaben da Recht. Sie sagten, die Jugend von heuten sähe man kaum im Dunklen, weil sie alles schwarz angezogen sind.

Damit soll jeder wissen: Im Dunklen mit schwarzen Sachen rumzulaufen ist gefährlich!  Uns hat der Tag gut gefallen. Ich hoffe manche lernen daraus.

Nico Woczek -Klasse 8.3 G

Nico Woczek -Klasse 8.3 G

 

 

 

 

 


 

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