Voll fair! – Auf dem Weg zur Fairtrade-Schule

Unsere faire Nikolausaktion

Der November ist ein dunkler Monat; nicht nur die Tage sind kurz und ohne wenig Sonnenlicht, sondern auch die schlechten Nachrichten In Radio, TV etc. wollen nicht mehr abklingen, ebenso wenig die Erkältungswelle. Viele Familien, Betriebe und auch wir als Schule, sind schwer gebeutelt.

Aber gerade in dieser Zeit ist es sehr wichtig, sich auf schöne Dinge und Tage zu besinnen. Die Adventszeit verspricht gemütliche Stunden und die Vorfreude auf Nikolaus und Weihnachten steigt.

Wir, als angehende Fairtrade – Schule, wollten diese Vorfreude nicht nur alleine zelebrieren, sondern auch mit unseren Freunden und Verwandten teilen, und haben daher unsere Nikolausaktion ins Leben gerufen.

Alle aus der Schulgemeinschaft konnten für Nikolaus einen oder mehrere Nikoläuse von Gepa (unbezahlte Werbung, da Nennung des Namens) bestellen und somit sich selbst und ihren Freunden und Familien eine Freude bereiten. (Oder werden dies an Nikolaus noch tun.)

Wir haben heute, am 29.11.22, 320 Nikoläuse verteilt. Alle, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Integrationshelferinnen und Integrationshelfer, haben fleißig bestellt.

Dafür sagen wir: DANKE!

Wir konnten etwas über 105 Euro einnehmen für weitere Fairtrade – Aktionen und sind sehr stolz darauf.  Wir sind uns sicher, dass wir im nächsten Jahr mindestens genauso viel Erfolg haben werden.

Wir wünschen allen eine ruhige, besinnliche und freudige Adventszeit ganz nach unserem Motto: Gemeinschaftsschule Quierschied – voll fair!

Annabelle Fuchs – Christian und Fabienne Schmid

 


 

1Faires Fest_Nikolaus-Aktion

 


Am 11. November war Sankt Martin!

Sankt Martin ist uns allen ein Begriff. Man denkt dabei an Hilfsbereitschaft, Fürsorge und das Teilen, aber natürlich auch an die Laternenumzüge und die Zuckerbrezeln.

Bei uns, im Jahrgang 7, gab es dieses Jahr keine Zuckerbrezeln, aber einen leckeren Milchriegel von Gepa (unbezahlte Werbung, weil Nennung des Namens), der aus fair gehandelter Schokolade hergestellt wurde.

Jede der drei Klassen hat sich eine kurze altersgerechte Dokumentation über fair gehandelten Kakao angeschaut und es wurde über folgendes Thema gesprochen:„Was hat Sankt Martin eigentlich mit Fair Trade zu tun?“

Die Schülerinnen und Schüler wussten darauf schnell eine Antwort: „Bei Fair Trade werden zum Beispiel die Kakaobauern gerecht und fair bezahlt. Sankt Martin hat versucht, eine Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich herzustellen und hat das Elend in der Welt, in seinem Fall den Bettler im Straßengraben, nicht ignoriert.“

Wir stellten schnell fest, mal wieder, dass jeder einen kleinen Teil zur Verbesserung der Lebensqualität von allen Menschen ohne großen Aufwand leisten kann, und wenn es nur durch den Kauf eines fair gehandelten Schokoriegels geschieht.

Zum Schluss bekamen die Schülerinnen und Schüler noch den Auftrag, ihren Schokoriegel mit einem Freund oder einem Familienmitglied zu teilen.

Denn wie sagt man so schön: Geteilte Freude ist doppelte Freude!


Unser Fairtrade Wandertag mit selbstgemachten Taschen aus alten Shirts

An unserem 1. Wandertag im 7. Schuljahr hatten wir einen besonderen Gast zu Besuch: Frau von Osterhausen von der Fairtrade Initiative Saarland.

Sie erklärte uns die Herstellung von Baumwolle und unter welchen Bedingungen die meisten Menschen arbeiten müssen um unsere Kleidung herzustellen:

Viele Menschen – gerade in Afrika – leben von der Baumwollwirtschaft. Durch die Fairtradeinitiative haben die Menschen die Möglichkeit unter gerechten Bedingungen und für fairen Lohn zu arbeiten. Damit vermeidet man zum Beispiel auch Kinderarbeit, dabei hat jedes Kind auf der Welt das gleiche Recht auf Bildung und Zugang zu sauberem Wasser und ausreichend Nahrung. 

Leider haben sehr wenig Bauern die Möglichkeit mit einer Fairtradeinitiative zu kooperieren.  Das möchte zum Beispiel die Initiative, für die sich Frau von Osterhausen ehrenamtlich engagiert, verbessern.

Wenn die Bauern den Fairtradeinitiativen beitreten, dann sind sie auch dazu verpflichtet einen biologischen Anbau zu betreiben und tun somit gleichzeitig auch etwas für unsere Erde.

Zum Abschluss haben wir noch eine Dokumentation über den Weg einer herkömmlichen Jeans angeschaut und waren erschrocken darüber, was eine Jeans für einen langen beschwerlichen Weg hinter sich hat und wieviel Menschen dafür gesundheitliche Risiken auf sich nehmen und wieviel diese die Umwelt belastet.

Was können wir tun? Auch das haben wir gelernt. Wir brauchen uns nicht jeden Monat 10 neue Kleidungsstücke zu kaufen, sondern sollten darauf achten unsere Kleidung so lange wie möglich zu tragen. Außerdem sollten wir darauf achten wo wir unsere Kleidung kaufen und dass ein Siegel für faire Baumwollherstellung in der Kleidung zu finden ist.

Was können wir noch tun?

Wir können darauf achten faire Schokolade und faire andere Lebensmittel zu kaufen. Diese findet man in Weltläden (zwei gibt es auch in Saarbrücken), aber auch teilweise in unseren Supermärkten.

Nachdem wir so viele Informationen erhalten haben, machten wir uns daran eine Tasche herzustellen aus einem alten T-Shirt, dass wir von zu Hause mitgebracht hatten. Und man stelle sich vor: Wir brauchten weder Nadel noch Faden.

Wollt ihr auch wissen wie man aus einem alten T-Shirt eine Tasche herstellt?

Dann sprecht uns an!


GEMS Quierschied – wie immer voll fair!!! Der gelbe Bana Bus kam her!!!

Es war sehr spannend, als am 29.09.2022 am Ende der zweiten Pause der knallgelbe Bana Bus langsam auf den Schulhof unserer Schule fuhr. Dann öffneten sich die Türen und… lebende Bananen kamen aus dem Bus!!!

Die Klassen 6.1, 6.2 und 6.3 sowie die Klasse 5.2 durften nacheinander an der Bana Bus-Aktion teilnehmen. Jede Klasse wurde in drei Gruppen eingeteilt.

Am ersten Gruppentisch lernten wir, wo die meisten Bananen herkommen (nämlich aus vielen Ländern des Tropengürtels wie beispielsweise Ecuador), welche Sorten es gibt (zum Beispiel die Dessert-, die Baby-, die Koch- und Faserbananen) und wie eine Bananenstaude aufgebaut ist.

Am zweiten Tisch erfuhren wir, was Fairtrade überhaupt bedeutet und dass der faire und somit gerechtere Handel mit Bananen den Arbeiterinnen und Arbeitern auf den Bananenplantagen ein besseres Leben ermöglicht. Dank Fairtrade können ihre Kinder zur Schule gehen und müssen nicht den ganzen Tag auf den Plantagen arbeiten.   

Am dritten Tisch wurden uns die verschiedenen Bio- und Fairtrade Siegel gezeigt und erklärt. Auch verschiedene andere Fairtrade Produkte wurden vorgestellt, sodass wir jetzt in den Geschäften nach diesen Produkten Ausschau halten können.

Am Ende durften wir Bananen-Kostüme anziehen und uns fotografieren lassen. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten eine Fairtrade Banane sowie Lebkuchen aus Fairtrade Bananen und Fairtrade Schokolade. Die leckeren Fairtrade-Bananen-Lebkuchen wurden zwei Tage vorher in unserer Fairtrade AG extra für die Bana Bus-Aktion gebacken. Auch die Fairtrade Arbeitslehre-Gruppe der Klassenstufe 5 konnte den beteiligten Klassen frisch zubereitete Fairtrade Obstspieße anbieten. Alle Zutaten für die Obstspieße wurden im Unverpackt-Laden in Friedrichsthal plastikfrei eingekauft.

Und hier das Rezept für die leckeren Obstspieße:

Zutaten: Fairtrade-Schokolade sowie Früchte nach Wahl und je nach Saison

à wir hatten Fairtrade Bananen und Trauben sowie regionale Bio-Äpfel

  • Früchte klein schneiden und aufspießen
  • Fairtrade-Schokolade im Wasserbad schmelzen und oft umrühren
  • Die Obstspieße in die flüssige Schokolade tunken
  • Die Obstspieße im Kühlschrank lagern, bis die Schokolade wieder fest ist und… GENIEßEN!!!

Übrigens noch einmal ein ganz großes DANKESCHÖN an den FÖRDERVEREIN der GemS Quierschied für die großzügige finanzielle Unterstützung der Bana Bus-Aktion!!!

Selma Schneider, Klasse 5.2    


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