Wo Musik spielt, kann es ja so schlimm nicht sein

“Wo Musik spielt, kann es ja  so schlimm nicht sein”, liest Esther Béjarano aus ihrem Buch. Das ist einer der Sätze, die im Gedächtnis bleiben. Beschreibt sie doch in diesem Augenblick die Einlieferung von Häftlingen in ein Konzentrationslager. Die 94-jährige Zeitzeugin und Sängerin ermöglichte unseren Schülerinnen und Schülern der Klasse 8.3 am 17.06.2019 einen bewegenden Einblick in die dunkle NS-Vergangenheit.

In unserem Musiksaal las Frau Béjarano zunächst einen Ausschnitt aus ihrem Buch vor. Die Erzählung schilderte den Transport in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und das unsägliche Leben dort. Nur durch die Musik konnte sie dem für die meisten tödlichen Ausgang einer Inhaftierung im KZ entrinnen. Der Bericht der Zeitzeugin war sehr bewegend und aufrüttelnd. Noch nie konnten sich die Schülerinnen und Schüler so empathisch in diese Zeit hineinfühlen.

Anschließend sang Béjarano noch mehrere Titel. Begleitet wurde sie dabei von der Band Microphone Mafia, die unsere Lernenden ebenfalls begeisterte. Erstaunlich, was die bereits 94-Jährige immer noch auf der Bühne leistet.

Zum Abschluss fand noch einen kurzen Hip-Hop-Workshop statt. Innerhalb nur einer halben Stunde entwickelte die Klasse 8.3 einen achtzeiligen Rap, den sie nach dem Einüben Frau Béjarano vorführten. Mit großem Applaus von allen endete der sehr bewegende Zeitzeugenbesuch.

In dem folgenden Video geben wir einen Einblick in:

  • Lesung aus ihrem Buch
  • Konzert
  • Hip-Hop-Workshop

 

 

Der Saaländische Rundfunkt berichtete ebenfalls: Aktueller Bericht

 

A. Hartmann

 

 

 

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